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12.09.2013

Briefe gegen die Todesstrafe

Die Todesstrafe ist keine angemessene Antwort auf Mord und Kriminalität. Wo sich der Staat zum Richter über Leben und Tod aufschwingt, nimmt nicht Gerechtigkeit ihren Lauf, sondern Rache und Vergeltung.Die Botschaft von Amnesty International lautet deshalb unmissverständlich: Staaten können nicht gleichzeitig die Menschenrechte achten und die Todesstrafe verhängen und vollstrecken.

Aus diesem Grund setzt sich Amnesty International seit über 30 Jahren gegen diese Strafe ein. Und dies mit zunehmendem Erfolg: Immer mehr Staaten schaffen diese Strafe ab. Dennoch bleibt noch viel zu tun, Jahr für Jahr werden tausende Menschen hingerichtet.

Paul Biya
P.O. Box 95
Yaoundé
KAMERUN
Fax: 00 237 - 222 219 376 Im September 2016


Exzellenz, aufgrund von Informationen der Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) wende ich mich heute an Sie. AI ist eine unabhängige nicht-staatliche Organisation mit beratendem Status bei den Vereinten Nationen und der UNESCO. Die Organisation arbeitet weltweit für die Verteidigung von Menschen, die unter der Verletzung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen inhaftiert, gefoltert, verschleppt oder getötet wurden bzw. werden.

In diesem Fall handelt es sich um mindestens 130 Jungen und Männer. Nach mehreren Angriffen der bewaffneten Gruppe Boko Haram riegelten kamerunische Sicherheitskräfte im Rahmen einer Fahndungsoperation am 27. Dezember 2014 die Ortschaften Magdeme und Doublé im Bezirk Mayo-Sava in der Region Extrême-Nord ab und nahmen mehr als 200 Männer und Jungen willkürlich fest. In der Nacht starben mindestens 25 Männer in einer provisorischen Zelle der Gendarmerie von Maroua. Der Aufenthaltsort von mindestens 130 Männern und Jungen ist bis heute ungeklärt. Die Familien der Betroffenen appellieren bis heute an die Behörden, den Verbleib der "Verschwundenen" preiszugeben, die Identität der im Gewahrsam gestorbenen Männer öffentlich zu machen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Deshalb appelliere ich dringend an Sie, Exzellenz: Setzen sie sich bitte dafür ein, dass 
 die Familien der gestorbenen Männer eine offizielle Bestätigung über deren Tod erhalten sowie genaue Informationen über die Todesursache, die Todesumstände und den Ort, an dem sie begraben wurden;

 eine umfassende, unparteiische und unabhängige Untersuchung des Verschwindenlassens der etwa 130 Jungen und Männer aus Magdeme und Doublé eingeleitet wird, die Ergebnisse veröffentlicht werden und die Verantwortlichen für das Verschwindenlassen und die Todesfälle in fairen Verfahren ohne Rückgriff auf die Todesstrafe vor Gericht gestellt werden; 

die betroffenen Familien angemessen entschädigt werden.

Hochachungsvoll

Amnesty International Frankreich
To the attention of: Julie Heslouin
72-76, bd. de la Villette
75940 Paris cedex 19
FRANKREICH e-mail jheslouin@amnesty.fr Septembre 2016


Chère Emilie Dumont, je suis à tes côtés Emilie !

Je soutiens ton combat pour être toi !

Toi seule sais qui tu es vraiment Emilie ! Amicalement


Bashar al-Assad
über:
Bashar Ja'afari
Ständiger Vertreter der Arabischen Republik Syrien bei den Vereinten Nationen, 820 Second Avenue, 15th Floor, New York, NY 10017, USA Im September 2016

Exzellenz, aufgrund von Informationen der Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) wende ich mich heute an Sie. AI ist eine unabhängige nicht-staatliche Organisation mit beratendem Status bei den Vereinten Nationen und der UNESCO. Die Organisation arbeitet weltweit für die Verteidigung von Menschen, die unter der Verletzung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen inhaftiert, gefoltert, verschleppt oder getötet wurden bzw. werden. In diesem Fall handelt es sich um Rania Alabbasi und ihre Familie. Im März 2013 wurden Rania Alabbasi, ihr Ehemann Abdulrahman Yasin sowie ihre sechs Kinder im Alter zwischen drei und 15 Jahren von den syrischen Behörden im Vorort Mashroua Dummar von Damaskus festgenommen. Seitdem fehlt von ihnen jede Spur. Die Verwandten der Familie erhielten bisher keine Informationen über die Gründe für ihre Festnahme, über ihr Schicksal oder über ihren Verbleib. Im Einklang mit Amnesty International betrachte auch ich die Familie als Opfer des „Verschwindenlassens“. Deshalb appelliere ich dringend an Sie, Exzellenz: Setzen Sie sich bitte kraft Amtes dafür ein, dass die sechs Kinder bedingungslos freigelassen werden;

 auch Rania Alabbasi und ihr Ehemann Abdulrahman Yasin freigelassen werden, wenn sie nicht umgehend einer international als Straftat anerkannten Handlung angeklagt und in einem fairen Verfahren vor Gericht gestellt werden;

der Aufenthaltsort von Rania Alabbasi und ihren Kindern bekanntgegeben wird, ihnen Zugang zu ihren Verwandten und einem Rechtsbeistand gewährt und sichergestellt wird, dass sie vor Folter und anderen Misshandlungen geschützt sind und jede nötige medizinische Versorgung erhalten; generell sichergestellt wird, dass unabhängige Beobachter uneingeschränkten Zugang zu allen inhaftierten Personen in Syrien erhalten.

 Hochachtungsvoll